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Eintrag Nr. 19 von francois
Es schwamm der Mond in mein Gemach hinein,
weil er da draußen so allein
im Schneefeld bei den schwarzen Bäumen stand.
Ich habe ihm ein Kissen hingerückt,
damit er ruhen konnte, und er tat's beglückt
sich untern Kopf. Dann legt' ich ihm die Hand
schnell auf die Augen, und dann schlief er auch.
Mich aber plagte schlechte Luft im Bauch.

Sie plagte mich, bis eine Uhr schon zwölfe schlug.
Da hatte ich verdammt genug
und ließ sie ab, die Luft. Davon ist zwar
der gute Mond nicht aufgewacht, doch in dem Fenstereck
die Mäusefrau. Sie hat im ersten Schreck
geboren, was noch gar nicht fällig war.
Die rosa Schnauzen piepsten da so nett,
daß ich sie zu mir nahm ins warme Bett.

Mein Gott, die winzigkleinen Dinger, noch ganz nackt
und blind dabei: Mich hat das Elend so gepackt,
daß mir was Nasses in die Augen kam.
Dabei hat manches Weib von mir so unverhofft
wie dieses Maustier ein Kind gekriegt,
doch niemand nahm den Bastard auf. Die armen Würmer kuschten sich
in meine Hand, als wäre ich ihr Vater Mäuserich.

Zuletzt war auch die Mäusefrau so zahm
geworden, daß sie schwänzelnd zu mir kam.
Die schwarzen Augen glänzten froh und groß
in mein Gesicht hinein.
Und plötzlich... plötzlich war ich auch so mäuseklein
wie dieses Weib und nahm's auf den Schoß
und habe wohl die ganze Nacht bei ihr geruht.
Ich, Villon... ich war Blut von ihrem Blut.

Im milden Licht der Winternacht
hab' ich mich zu den Mäusen aufgemacht.
Du aber fragst, warum denn nur?
Hör zu, es ist kein Tier so klein,
das nicht von dir ein Bruder könnte sein.
Ich weiß die Spur nicht erst seit gestern Nacht.
Mich hat schon manche Frau zum Tier gemacht.
(dies für meinen testamentarischen schreiber rainer, somit nicht gut aber auch nicht gar nicht entlohnt.....)
Ort: - - Datum: Do, 08.08.2002

Eintrag Nr. 18 von Rainer
Als testamentarischer Schreiber des F.V. hab ich meinen Dienst versehen, dem Galgenvogel zunutz. Als Publikum hab ich ihn genossen - ich, der Galgenvogel in mir.
Wie immer: Geht hin! Noch galgenvögelt er in Essen, der Francois Villon der Folkwanghöfe.
Rainer, offiziell bestallter, aber nicht einmal schlecht, sondern gar nicht entlohnter Testamentschreiber.
Ort: - - Datum: Do, 08.08.2002

Eintrag Nr. 17 von ralf
habe gerade "francois villon" miterlebt, absolut klasse!
unbedingt hingehen!
Ort: - - Datum: So, 28.07.2002

Eintrag Nr. 16 von uschi
an alle hamburger/innen :)

ihr müsst unbedingt noch "schnell" bis zum 01.06.02 in den sternschanzenpark!
einfach genial... schaut es euch an!

auf bald in essen.
grüsse aus o-land

uschi
Ort: - - Datum: Di, 28.05.2002

Eintrag Nr. 15 von Michael Reinke
Ich habe Euch vor ? Jahren in Hamburg im Sternschanzenpark gesehen und total begeistert, nun bin ich heute über Eure Homapage gestolpert.
Wann kann ich Euch denn mal wieder in Hamburg oder Umgebung bewundern?
Ort: - - Datum: Mi, 20.03.2002

Eintrag Nr. 14 von Daniel Seuling
weiter so!
Ort: - - Datum: So, 23.12.2001

Eintrag Nr. 13 von COMPAGNIA BUFFO &die webmasterin
********COMPAGNIA BUFFO wünscht allen leuten frohe festtage und freut sich auf ein wiedersehen im neuen jahr!**********
nachtrag: liebe leute mit gmx-adresse, leider macht gmx bei unserer weihnachtskarten-aktion nicht mit, habt dafür bitte verständnis oder mailt uns eine andere adresse!
Ort: - - Datum: Sa, 22.12.2001

Eintrag Nr. 12 von Dommi
ich finde euch auch ganz toll,auch wenn ich gar nicht weiß warum.
Nein ich werde zu diesem Eintag NICHT mit roher Gewalt gezwungen.
Ort: - - Datum: Fr, 02.11.2001

Eintrag Nr. 11 von Sebastian
Servus! Ich bin tieftraurig, weil ich aufgrund meines Studiums im tiefen Bayern nicht beim Theaterherbst zuschauen kann! Ich wünsche dem Team trotzdem alles Gute und den Zuschauern wunderschöne Abende, die aber sowieso selbstverständlich sind! Liebe Grüße aus Erlangen nach Restrup!
Ort: - - Datum: Fr, 02.11.2001

Eintrag Nr. 10 von Dr. Jürgen Langhans
Ich hatte das Glück, "Schatten Deines Körpers" in Tübingen sehen zu können, hingelockt von meiner Freundin, die es schon kannte und meinte, das sei was für mich, und ich solle mich überraschenlassen. Das ist gelungen! So etwas, was da in "Sachsenfeld"-professioneller (allein der Name!) Qualität geboten wurde, hatte ich nie vorher gesehen. Zutreffender als die Pressemitteilungen kann ich es nicht formulieren.

Da steht mitten auf der Wiese ein kleines Zelt, drinnen ist ein kleines Theater, in dem man vorher nicht weiß, ob man hier "richtig" ist, draußen neben der Wiese ein Lila-Wohnwagen, der dem Publikum für dessen Notdurften herhalten darf und den man wunderlich betritt, weil so was nicht Alltag ist, und man mustert die verschmitzten Fremden, die genauso ungläubig dreinschaun ... Drinnen fängt es anders an, als man gewohnt ist, und es hört auch anders wieder auf: Eine Frau darf sich eine Zugabe wünschen, ganz alleine, keiner darf zusehen, und dann singt jemand ... Da hat auch jemand die Gläser sehr genau gestimmt, und es ist das erste Mal, daß ich eine singende Säge erlebt habe.

Faszinierend war einfach alles, vor allem die "transparente" Leinwand mit dem stets von Bühne zum Film überwechselnden Willi, eine fast perfekte "Schneidetechnik"! Das Schattentheater ist einmalig, so exakt realisiert und so völlig frei in Fantasie, ohne das Thema "Körper" zu verlieren, so filigran, still, leise, absolut wunderbar! Viel Lachen und viel Staunen, und das weit über drei Stunden, die zu schnell vergehen. Dieses Theater wirkt derb und ist dennoch so feinfühlig. Ein ganz heißer Tip, auch an alle, die bisher nur "konventionelles" Theater kennen. Ich wünsche der Truppe große Erfolge, Ideen und Spaß.

Danke! J. Langhans, Karlsruhe.
Ort: - - Datum: Di, 30.10.2001

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